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Der blinde Fleck

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Buch: Der Du in mir

 

Haben Sie auch Interesse an

meinem Buch?

 

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes

Tempel seid und der Geist

Gottes in euch wohnt?

(1.Kor 3,16)

In einem abenteuerlichen

Traum erkunde ich mein

Inneres auf der Suche nach

Gott und finde ihn tief in mir.


Der DU in mir

Laudatio Verlag,

Frankfurt am Main

ISBN 9783946590798



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Blind, Zauberer, Karikatur

 

Der blinde Fleck
 

Hallo Du,

der blinde Fleck ist eine Region auf der Netzhaut im hinteren Auge,

in der man nichts sieht. An dieser Stelle sind wir blind.

 

Immer wieder erkenne ich, dass andere etwas sehen, was ich nicht sehe.

Und wenn sie es mir dann erklären, höre ich es zwar,

aber ich sehe und verstehe es trotzdem nicht.

In diesen Bereichen bin ich richtig blind.

Nun frage ich mich natürlich, wie das sein kann.

Sehen und hören wir nicht alle das Gleiche?

Wohl nicht.

Ich erkenne nur, was ich kenne.

Ich nehme überwiegend wahr,

was mich interessiert.

Und: Ich sehe besser, was andere betrifft und verstehe leichter,

was mich nicht in Frage stellt.

 

Ich stelle fest: In Bereichen die mich persönlich betreffen bin

ich teilweise blind und das soll wahrscheinlich auch so sein,

denn das ist ja bei jedem so.

Vielleicht sind uns diese Bereiche zu vertraut und zu

selbstverständlich, um sie zu hinterfragen.

Vielleicht sind sie die Geheimnisse unserer komplexen Persönlichkeit.

Vielleicht sind sie unser unbekanntes Wachstumspotential,

vielleicht unsere Schwachstelle,

an der wir andere brauchen und auf sie angewiesen sind.

 

Ich kann mir vorstellen, dass ich ziemlich gehemmt und blockiert wäre,

wenn ich alles an mir und in mir ständig zu erkennen suche und

reflektieren würde.

Da ist es besser, blind zu sein und im Vertrauen auf das Gute in uns zu Leben.

 

Wichtig ist zu wissen,

dass wir nicht vollkommen sind,

dass wir bei anderen und bei uns etwas übersehen dürfen und

dass wir uns gegenseitig brauchen.

 

Zu wissen,

dass ich (mindestens) eine mir unbekannte Schwäche habe, macht mich stark.

Die Ansprüche an mich selbst und an andere sind nicht so hoch und ich bin

mir meiner Unvollständigkeit und Hilfsbedürftigkeit gewiss.

 

Was Gott mir zeigen will, wird er mir zeigen;

in Situationen und durch meine Nächsten;

wenn die Zeit dafür gekommen ist.

 

Nun kann es sein, dass ich mit meinem Unbekannten andere unbewusst verletze.

Das ist schlimm, aber leider nicht zu ändern.

Weil ich es nicht merke, kann ich nicht einmal um Entschuldigung bitten.

 

Da wir alle einen blinden Fleck haben, verletzen wir alle unbewusst andere.

Deshalb brauchen wir Humor und gegenseitige Großzügigkeit und Vergebung.

Wir wachsen dadurch enger zusammen.

 

Zum Abschluss noch die wichtige Frage:

Sind wir verpflichtet, andere auf die Inhalte ihres blinden Flecks zu zeigen?

Ich denke ja, aus Liebe und zur persönlichen Weiterentwicklung.

Wenn er allzu menschlich ist, dürfen wir wohlwollend schmunzeln.

Wenn er das unbekannte Gute betrifft,

  dürfen wir es durch Freude und Anerkennung stärken.

Wenn es etwas Verletzendes betrifft,

   sollten wir unsere Betroffenheit offenlegen.

Vielleicht sind ja wir es,

  deren blinder Fleck die persönliche Betroffenheit und Verletztheit hervorruft.



Der Herr antwortete:

Wer hat den Menschen die Sprache gegeben?

Wer macht die Menschen stumm oder taub?

Wer macht sie sehend oder blind?

Ich bin es, der Herr!  (2.Mo 4,11)  

 

Wenn doch auch du heute erkannt hättest, was dir Frieden bringt!

Aber Gott hat dich  blind dafür gemacht.  (Lk 19,42)

 

Und dann nehme ich mein blindes Volk, das keinen Weg mehr sieht,

an die Hand und führe es. Das Dunkel, das vor mir liegt, mache ich

hell und räume alle Hindernisse beiseite. Das werde ich ganz sicher

tun und mich nicht davon abbringen lassen.  (Jes 42,16)

 

Einige Pharisäer, die in der Nähe standen, hörten das und sagten:

Soll das etwa heißen, dass wir auch blind sind?«  (Joh 9,40)

 

Weh euch! Ihr wollt andere führen und seid selbst blind.  (Mt 23,16) 

 

Er ist blind, damit Gottes Macht an ihm sichtbar wird.   (Joh 9,3)

 

Jesus sagte: Ich bin in diese Welt gekommen, damit die Blinden

sehend und die Sehenden blind werden. Darin vollzieht sich das Gericht.

(Joh 9,39)